Titel: Wenn heute gut wäre... Wie will ich leben – hier und jetzt?
Wer: Eva Endruweit
Format: Mini "Dragon dreaming"
Motivation: Wenn wir verstehen wollen, was Menschen wirklich brauchen, reicht es nicht, sie zu befragen. Wir müssen sie einladen, zu träumen. Denn die meisten reden nicht über ihre Sehnsucht, sondern über das, was fehlt. Sie haben gelernt "realistisch" zu denken, ihre Wünsche zu zensieren. Und Politiker und Politikerinnen raten dann, was „die Leute da draußen“ wohl wollen. Imagination ist daher ein Werkzeug, um gesellschaftliche Begrenzungen zu unterlaufen, in Lösungen zu denken, statt in Problemen.
In diesem Workshop wird die erste Phase der 4 Phasen des Dragon Dreaming Zyklus mit Teilnehmer und Teilnehmerinnen exploriert. Am Ende werdende die unterschiedlichen Vorstellungen zu: "Wenn heute gut wäre... Wie will ich leben – hier und jetzt?" Zusammengetragen und zeigen die Bedürfnisse der Gruppe.
Die vier Phasen des Dragon Dreaming-Zyklus:
1. Träumen (Dreaming)
- Was wäre, wenn alles möglich wäre?
- Hier wird der Raum aufgemacht für Vision, Sehnsucht und kollektives Spinnen.
- Kein Businessplan, sondern eine innere Landkarte.
2. Planen (Planning)
- Die Träume werden konkretisiert: Welche Ressourcen brauchen wir? Was ist der Zeitrahmen? Wer macht mit?
3. Handeln (Doing)
- Jetzt geht's los! Die Umsetzung beginnt, möglichst in Freude, Co-Kreation und klarer Verteilung der Aufgaben.
4. Feiern und Danken (Celebrating)
- Eine oft vergessene Phase: Hier wird reflektiert, gewürdigt und gelernt. Auch Fehler werden gefeiert – weil sie Teil des Lernens sind.
Dann übt sich die Gruppe im Konsensieren und wählt sich aus den Träumen die Stücke aus, mit denen sich alle kommitten können. Initiiert wird der Prozess mit einer geführten Tranceeinleitung durch die Workshop-Leiterin.
